Klaus „Hyerman“ Heuermann erblickte das musikalische Licht der Welt im Alter von 14 Jahren, als er das erste Mal eine Gitarre in seinen Händen hielt.

Hyerman

Von diesem Zeitpunkt an bestimmte Musik sein Leben und Klaus bestimmte seine Musik. Neben der Gitarre erschloss er sich auch die Welt der Streichinstrumente – mit 17 begann er Bratsche zu lernen, mit 21 bestand er mit diesem Instrument die Aufnahmeprüfung zur Hochschule. Vorwiegend autodidaktisch erweiterte Klaus das Repertoire amtlich bedienter Instrumente auf Geige, Bass, Klavier, Schlagzeug, Cello und Banjo und avanciert damit zu einem der vielseitigsten Multiinstrumentalisten Deutschlands: in Musikerkreisen wird er gern als „Allzweckwaffe“ bezeichnet, weil er auch Spezialisten für Einzelinstrumente gefährlich nahe kommt. Stilsicher bewegt er sich dabei zwischen Klassik, Jazz und Pop, getrieben von seiner Liebe zur Musik versteht er es, es die Grenzen der jeweiligen Genres gleichermaßen zu akzeptieren wie auch zu erweitern.

 

Maximilian „Maxi“ Suhr erblickte das Licht der Welt tatsächlich mit der Geburt: anstatt einen Schrei auszustoßen klatschte er den ersten Groove seines Lebens.

Maxi Suhr

Der Rhythmus sollte ihn von da an nicht mehr loslassen, zur obligatorischen Kinderrassel gesellte sich bald eine Vielzahl von Schlagwerken. Heute fühlt sich Maxi mit Perkussion und Cajon genauso wohl, wie mit dem kompletten Schlagzeug. Spielend fühlt er sich mit dem Jazz genauso wohl wie mit Funk, Soul und Rockmusik. Mit Hyerman beweist er aber, mehr als bloßer Taktgeber zu sein: mit sicherer Stimme verdichtet er gesanglich die Arrangements, und wer die Augen im Konzert schließt wird kaum glauben, dass nur zwei Musiker auf der Bühne stehen.

 

 

Autor: Lüder Hoppe